22.11.2012 - Klinik für Akutgeriatrie und Frührehabilitation am Evangelischen Krankenhaus Kalk (EVKK) in Bundesverband Geriatrie aufgenommen
Die Klinik für Akutgeriatrie und Frührehabilitation am EVKK in Köln hat im November 2012 das Aufnahmeverfahren zum Bundesverband Geriatrie erfolgreich absolviert und erfüllt alle geforderten Qualitätsstandards. Diese Auszeichnung ist ein Beweis für die qualitativ gute Arbeit und das hochwertige Angebot der Klinik für Geriatrie, die seit Mai 2012 unter der Leitung von Chefarzt Dr. Heinz L. Unger steht.
Mit derzeit 58 geriatrischen Betten hat es die Klinik geschafft, die hohen Qualitätsanforderungen zu erfüllen. „Die Aufnahme in den Bundesverband Geriatrie zeigt die nach außen gute Arbeit und dient als Ansporn nach innen“, so Dr. Unger, der es sich zum Ziel gesetzt hat, das Angebot für geriatrische Patienten und deren Angehörige stetig weiterzuentwickeln.
Der 1993 gegründete Bundesverband Geriatrie zählt zu einem der wenigen Verbände, bei denen die Aufnahme neuer Mitglieder an die Erfüllung klar definierter Strukturqualitätskriterien gebunden ist. Neben einer ca. 20 Seiten langen Selbstbewertung der Einrichtung erfolgt eine Visitation vor Ort, bei der die gemachten Angaben überprüft werden. Daher ist die Mitgliedschaft einer geriatrischen Einrichtung ein deutlicher Beleg für eine qualitätsorientierte Patientenversorgung. Um die hohe Qualität dauerhaft zu gewährleisten, findet zudem einmal im Jahr eine gegenseitige Kontrolle der Einrichtungen untereinander statt.
Unter Geriatrie versteht man die Altersmedizin, die sich mit Erkrankungen und Unfallfolgen von älteren Menschen beschäftigt. Geriatrische Patienten weisen einen besonderen Versorgungsbedarf auf, da sie zumeist mehrfach krank (multimorbid) sind und aufgrund ihres höheren Lebensalters eine besondere Verletzlichkeit haben.
Bei der Behandlung eines akut erkrankten älteren Menschen geht es in der Geriatrie immer um eine ganzheitliche Betrachtung des Patienten mit seiner individuellen Situation. Ziel ist es, dem Patienten trotz Behinderung und Krankheit ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Schlüssel für den Erfolg ist ein erfahrenes therapeutisches Team, zu welchem neben dem ärztlichen Dienst (Allgemeinärzte, Internisten, Neurologen, Psychiater, Geriater) und der rehabilitativen Pflege die Krankengymnasten, Ergotherapeuten, Logopäden, (Neuro)psychologen, Sozialarbeiter und Seelsorger gehören. Dieses Team ist Herzstück allen geriatrischen Handelns, denn nur durch dieses multiprofessionelle Team, das nach einem ganzheitlichen Konzept arbeitet, wird man der multidimensionalen, komplexen Problematik des geriatrischen Patienten gerecht.
Im Rahmen der Weiterentwicklung differenziertere geriatrischer Angebote haben die Verantwortlichen vor allem die rasch steigende, überproportionale Zunahme an altersassoziierten neurologischen Erkrankungen im Blick; zu nennen sind hier Schlaganfälle, Parkinsonerkrankungen, die verschiedenen Demenzformen und die häufig übersehenen Altersdepressionen. Deshalb ist innerhalb der Geriatrie ein neurogeriatrischer Schwerpunkt ausgebildet, insbesondere mit Vorhaltung der kompletten neurologischen Diagnostik wie z. B. EEG, EMG und Evozierte Potentiale.
Ferner sind Schluckstörungen ein wichtiges Thema in der Klinik für Geriatrie, die ein Dysphagiezentrum zur Diagnostik und Therapie von neurogenen Schluckstörungen mit einer differenzierten klinischen wie apparativen Diagnostik und einer darauf aufbauenden nachhaltigen Therapie vorhält
Der Aufbau einer Station für kognitive Geriatrie ist für 2013 in Planung. „Und ab Anfang nächsten Jahres wird die Alzheimer-Selbsthilfe e.V. monatliche Treffen für pflegende Angehörige sowie eine Beratungssprechstunde in unserer Klinik durchführen“ freut sich Dr. Unger, dessen Ziel es ist, die Altersmedizin weiter auszubauen und zu stärken.
01.05.2012 - Chefarztwechsel Klinik für Geriatrie
Seit dem 01.05.2012 wird die Klinik für Geriatrie von Chefarzt Dr. med. Heinz L. Unger geleitet, der die Nachfolge des in den Ruhestand getretenen Dr. med. Wolfgang Schaaf angetreten hat.
Dr. Unger hat seine Ausbildung zum Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie in Baden-Württemberg und Hessen absolviert. Die Prüfung zum Erwerb der Weiterbildung in klinischer Geriatrie erfolgte durch Prof. Dr. med. Meier-Baumgartner vom Albertinen-Haus in Hamburg.
In den letzten zehn Jahren leitete Dr. Unger als Chefarzt das Geriatrische Zentrum im Kreis Ahrweiler im nördlichen Rheinland-Pfalz, bestehend aus rd. 140 Akut- und Rehabilitationsbetten sowie tagesklinischen Plätzen und einer Gedächtnisambulanz an drei Standorten des Kreises.
Neben seiner Weiterbildung als Neurologe und Geriater verfügt er auch über zusätzliche Qualifikationen in den Bereichen "Physikalische Therapie" und "Rehabilitationswesen". Besondere Schwerpunkt seiner bisherigen Tätigkeit sind die Altersneurologie (insbesondere Schlaganfall- und Parkinsonerkrankungen), die kognitive Neurologie (besonders die Frühdiagnostik von Demenzerkrankungen) sowie die Diagnostik und Therapie von neurogenen Dysphagien (Schluckstörungen).
Vornehmlich der Aufbau eines neurogeriatrischen Schwerpunktes, einer Station für kognitive Geriatrie, die Weiterentwicklung der palliativen Geriatrie sowie die Etablierung eines interdisziplinären Sturzzentrums stehen perspektivisch im Fokus seiner zukünftigen Tätigkeit im EVKK.
13.12.2011 - Veröffentlichung Qualitätsbericht 2010
Das Evangelische Krankenhaus Kalk hat den Qualitäsbericht für das Berichtsjahr 2010 veröffentlicht.
Neben der Struktur der einzelnen Kliniken stehen den Interessierten und der breiten Öffentlichkeit eine Vielzahl an weiteren Informationen über die Leistungsfähigkeit des Krankenhauses zur Verfügung.
Sie finden den Qualitätsbericht unter
Krankenhaus/Qualitäts- und Risikomanagement/Qualitätsberichte.
04.11.2011 - Zertifizierung Lungenzentrum Köln am Evangelischen Krankenhaus Kalk
Der konsequente Ausbau der pneumologischen Abteilung am Evangelischen Krankenhaus Kalk zum Lungenzentrum Köln wurde im Oktober diesen Jahres nach der weltweit gültigen Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001:2008 erfolgreich ausgezeichnet
Im Rahmen der intensiven Überprüfung durch die DEKRA Certification GmbH, die der Zertifizierung vorausging, wurde neben den einzelnen Abteilungen und Stationen das Augenmerk insbesondere auf die übergreifende Zusammenarbeit aller Beteiligter gerichtet. Dass diese am Lungenzentrum Kalk in vorbildlicher Weise umgesetzt wird, wurde von der Prüferin der DEKRA als „großer Nutzen für die Patienten“ besonders hervor gehoben.
„Dieses Qualitätssiegel“, so der Leiter des Lungenzentrum Köln am EVKK, Oberarzt Dr. med. Schlesinger „ist zum einen eine Auszeichnung für die gute Medizin und Pflege, die wir alle täglich zum Wohle der Patienten leisten. Zugleich ist es Ansporn und Verpflichtung, Diagnostik und Therapie bei Lungener-krankungen weiter zu intensivieren und neue Versorgungskonzepte zu integrieren.“
22.07.2011 - Bilderausstellung "Der Wüstenwanderer"
Das Evangelische Krankenhaus Kalk präsentiert vom 22.07. bis zum 18.09.2011 Bilder des Kölner Künstlers Christian Schmidt. Die Motive aus den Wüsten der Welt geben einen faszinierenden Einblick in die Dimension dieser Lebensräume.
Der 43-jährige Schmidt, der durch Ausstellungen u.a. in der Kölner Melanchthonakademie bekannt ist, illustriert in seinen Werken insbesondere die Auseinandersetzung mit der dort herrschenden Abgeschiedenheit und verknüpft dies mit Fragestellungen rund um das Menschsein.
Die Ausstellung ist im Foyerbereich täglich von 10 bis 20 Uhr zugänglich (Eintritt frei).
01.07.2011 - Chefarztwechsel Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin
Herr Priv.-Doz. Dr. med. Sönke Pohl, der seit 1993 die Abteilung für Anästhesie und operative Intensivmedizin im Evangelischen Krankenhaus Kalk geleitet hat, tritt zum 30.06.2011 in den Ruhestand.
Dr. Pohl war maßgeblich für den Ausbau der Abteilung (rd. 8.000 behandelte Patienten pro Jahr) und insbesondere für den Aufbau der stationären Schmerztherapie als eine der ersten Einrichtungen in Köln verantwortlich.
Sein Nachfolger, Herr Dr. med. Kilian Kalmbach (D.E.A.A.), zuletzt Oberarzt für Anästhesie und Intensivtherapie am Universitätsklinikum Marburg, wird die Abteilung, in Abstimmung mit den operativen Fachabteilungen, weiterentwickeln. Dabei steht u.a. die Ausweitung der ambulanten und stationären Schmerztherapie im Vordergrund der Neustrukturierung. Daneben wird die Etablierung eines umfassenden Palliativkonzeptes mit internen und externen Kooperationspartnern vorangetrieben.
29.11.2010 - Neue Internetseite
Das Evangelische Krankenhaus Kalk begrüßt Sie mit neuer Internetseite.
01.11.2010 - Darmzentrum Köln erfolgreich geprüft
Das Darmzentrum Köln am Evangelischen Krankenhaus Kalk wurde im Rahmen des ersten Überwachungsaudits erfolgreich nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) geprüft.
Der Fachexperte war besonders von der intensiven, interdisziplinären Zusammenarbeit der einzelnen Abteilungen und externen Kooperationspartner angetan. Insbesondere der wöchentliche Informationsaustausch aller an der Behandlung Beteiligter spielt dabei eine zentrale Rolle.